Wenn Sicherheit zum Erlebnis wird

Im Herzen des Hunderfossen Eventyrpark in Norwegen hat ein brandneues Erlebniszentrum Gestalt angenommen. Nicht nur als Ort zum Spielen und Lernen über Energie, sondern auch als Arena, um angehenden Fachleuten Sicherheitskultur und die richtige Schutzausrüstung zu vermitteln.
Das Energiezentrum ist Teil des beliebten Familienzentrums, aber hier geht es um mehr als nur Spaß. Hier werden fachliche Einblicke in erneuerbare Energien, Elektrizität, Klima und Umwelt mit realistischen Aufgaben, physikalischen Installationen und – nicht zuletzt – einer Einführung in die Bedeutung der richtigen Schutzkleidung kombiniert.

Ein Ort des Lernens für die Fachkräfte der Zukunft
„Das Energiezentrum ist ein Erlebniszentrum für erneuerbare Energien, elektrische Sicherheit sowie Klima und Umwelt. Im Laufe der Zeit haben wir das Zentrum so umgestaltet, dass wir nun erlebnisorientierte Ausstellungen haben, die sich an Familien mit Kindern, Schüler und Fachleute richten“, sagt Bjørn Kleiven, Geschäftsführer des Energiezentrums.
Hier wird Wissen nicht im Klassenzimmer vermittelt, sondern kann gefühlt und erlebt werden. Durch interaktive Ausstellungen erhalten die Besucher Einblicke in die Energieübertragung vom Kraftwerk zu den Haushalten und lernen gleichzeitig die Risiken und Sicherheitsherausforderungen eines echten Stromnetzes kennen.
In einer eigenen Trainingsarena im Energiezentrum, dem sogenannten „Energimontøren“ (Energieinstallateur), können Schüler und Auszubildende Aufgaben ausprobieren, die denen entsprechen, denen sie später in der Praxis begegnen werden. Sie lernen, Arbeitsaufgaben zu interpretieren, Lösungen zu planen, zu messen, zu reparieren und zu dokumentieren, wobei der Schwerpunkt stets auf Sicherheit und fachlicher Qualität liegt.
„Energimontøren“ hat mindestens zwei Ziele. Das eine ist, den Beruf des Energieinstallateurs in das Bewusstsein der Allgemeinheit, aber auch der Schüler zu rücken, sagt Kleiven. „Dadurch können junge Menschen die beruflichen Möglichkeiten erkennen, bevor sie sich für einen Bildungsweg in der Oberstufe entscheiden müssen.
Bekleidung als lehrreiche Ressource
Im Mittelpunkt der Ausstellungen und Übungen steht Tranemo. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Arbeitskleidung und Schutzausrüstung ist das Unternehmen dafür bekannt, technisch fortschrittliche Arbeitskleidung mit integriertem Flammschutz und Lichtbogenschutz zu entwickeln.
„Wir bei Tranemo legen großen Wert auf Sicherheit am Arbeitsplatz und arbeiten aktiv daran, unseren Kunden dabei zu helfen, die richtige Kleidung für die verschiedenen Risiken in ihrer Arbeitsumgebung auszuwählen. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Kleidung anzuprobieren. Sie lernen, was sie anziehen sollen, und wir haben mehrere Illustrationen mit festgelegten Risiken in der Anlage, wo sie sehen können, wie man sich in verschiedenen Risikosituationen kleiden sollte“, sagt Tom Roger Melby, Vertriebsleiter und Produktmanager bei Tranemo.
Tranemo hat auch ein eigenes Schutzsystem entwickelt, Tranemo Skinsafe™, das der Schicht-auf-Schicht-Theorie folgt. Hier werden mehrere dünne Kleidungsstücke kombiniert, um einen besseren Schutz vor thermischen Gefahren wie Lichtbögen und Flammen zu bieten, ohne dass die Kleidung schwer oder unhandlich wird. Das Prinzip besteht darin, dass die Lufträume zwischen den Schichten zur Isolierung und damit zur Sicherheit und zum Komfort in anspruchsvollen Situationen beitragen.


Tranemo und andere Partner haben auch Ausrüstung beigesteuert, um die bestmöglichen Voraussetzungen für die Kursaktivitäten zu schaffen, insbesondere für Schüler, Auszubildende und fertige Energieinstallateure.
Das Energiezentrum in Hunderfossen ist damit mehr als nur ein Lernzentrum. Es ist ein Treffpunkt, an dem man etwas über Energie, Sicherheit und Umwelt lernen kann, präsentiert auf eine Weise, die zugänglich und ansprechend ist, egal ob man eine Familie im Urlaub oder ein junger Fachstudent ist.
Bjørn Kleiven ist sich der Bedeutung dieses Zentrums bewusst. „Wenn die Zulieferindustrie kostenlose Ausrüstung für unsere Anlage bereitstellt, gibt uns das eine fantastische Grundlage, um aktiv an der Sicherheitskultur der Branche gegenüber Schülern, Auszubildenden und nicht zuletzt ausgebildeten Energieinstallateuren zu arbeiten. "Das sorgt für sicherere Arbeitsplätze für viele Jahre!"
